Devisen
Euro trotz Ukraine-Krise auf stabilem Kurs

Der Euro bewegte sich im Frühhandel auf einem stabilen Niveau. Während Dollar und Yen angesichts der Ukraine-Krise im Kurs sanken, zeigten sich keinerlei negative Auswirkungen auf die europäische Gemeinschaftswährung.
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FrankfurtDer Euro hat am Donnerstag im frühen Handel ungeachtet der Krise in der Ukraine zugelegt. Die Gemeinschaftswährung notierte mit 1,3840 Dollar nach 1,3814 Dollar im späten New Yorker Handel. Dies sei auch daher bemerkenswert, da in den USA die Konjunktur immer mehr Fahrt aufnehme, sagte ein Händler.

Zuletzt hatten geopolitische Risiken den Euro meist geschwächt. Doch im Falle der Spannungen in der Ukraine hat sich die Gemeinschaftswährung bislang sehr robust gezeigt.

Der Dollar konnte anders als bei anderen Krisen von seiner Funktion als Weltleitwährung bislang kaum profitieren. Auch zum Yen gab der Greenback nach und notierte mit 101,97 Yen unter dem Vortagesschluss von 102,22 Yen. Händler führten dies auch auf Aussagen von US-Notenbankchefin Janet Yellen zurück. Sie hatte am Mittwochabend bekräftigt, dass die Zinsen in den USA auch nach dem Ende des Anleihekaufprogramms niedrig blieben.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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