Devisen
Euro verbucht Gewinne

Schwächere Konjunkturdaten aus den USA und die Hoffnung auf eine Einigung im griechischen Schuldenstreit helfen dem Euro. Auch die verbesserte Konjunktur im Euroraum macht Hoffnung auf mehr.
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FrankfurtDer Euro hat am Freitag angesichts einer möglichen Entspannung im Schuldenstreit um Griechenland Gewinne verbucht. Am Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1420 US-Dollar und damit etwas mehr als am Morgen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1381 (Donnerstag: 1,1328) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8787 (0,8828) Euro.

Im griechischen Schuldenstreit breitete sich Hoffnung auf eine Beruhigung aus. Die griechische Regierung hatte sich zu Gesprächen mit ihren Gläubigern auf Expertenebene bereiterklärt, nachdem es zuvor noch keine Annäherung gegeben hatte. Die Beratungen sollen als Vorbereitung auf das nächste Treffen der Euro-Finanzminister an diesem Montag dienen. Auch der beschlossene Friedensplan für die Ukraine stützte die Währung, hieß es aus dem Handel.

Unterdessen hat sich die Konjunktur im Euroraum etwas belebt. Im Schlussquartal 2014 war die Eurozone um 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorquartal gewachsen. Das war etwas mehr als erwartet. Zugpferde waren Deutschland und Spanien, die um jeweils 0,7 Prozent zulegten. Dagegen bewegten sich Frankreich und Italien kaum. Die Wirtschaft Griechenland war erstmals seit einem Jahr wieder geschrumpft.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,74010 (0,73760) britische Pfund, 135,46 (135,72) japanische Yen und 1,0576 (1,0559) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London mit 1232,50 (1222,50) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 33 950,00 (34 160,00) Euro.


dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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