Devisen
Euro verliert an Boden

Auch am Mittwoch steht der Euro weiter unter Druck. Das liegt nach wie vor an der Zins-Entscheidung der EZB in der vergangenen Woche. Der schwache Euro dürfte der EZB in die Karten spielen.
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FrankfurtDer Euro hat auch am Mittwoch unter Druck gestanden. Am frühen Morgen fiel die Gemeinschaftswährung auf bis zu 1,3522 US-Dollar. Zuletzt stand sie leicht erholt bei 1,3540 Dollar. Seit Wochenbeginn hat der Euro etwa einen Cent an Wert verloren. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstagmittag auf 1,3547 (Montag: 1,3608) Dollar festgesetzt.

„Langsam aber sicher scheint sich die Einsicht am Devisenmarkt breit zu machen, dass das Maßnahmenpaket der EZB vergangene Woche doch kein Pappenstiel war“, heißt es in einer Tagesvorschau der Commerzbank. Nachdem die erste Reaktion auf die große Lockerungsrunde verhalten war, schwächelt der Euro seit Wochenbeginn leicht. Der EZB dürfte dies nur recht sein, weil eine schwächere Währung Ausfuhren verbilligt und Einfuhren verteuert. Das könnte die Konjunktur und die ungewöhnlich schwache Inflation anschieben.


dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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