Devisen
Euro verliert gegenüber dem US-Dollar

FRANKFURT. Devisenmarktexperten rechnen damit, dass der Euro zum Dollar weiter an Stärke einbüßt. Bereits in den vergangenen beiden Wochen hatte die europäische Gemeinschaftswährung zum Greenback nachgegeben.

FRANKFURT. Devisenmarktexperten rechnen damit, dass der Euro zum Dollar weiter an Stärke einbüßt. Bereits in den vergangenen beiden Wochen hatte die europäische Gemeinschaftswährung zum Greenback nachgegeben. Am Freitag wurde der Euro bei etwa 1,46 Dollar gehandelt. „In den vergangenen Tagen hat das Vertrauen der Anleger in die Nachhaltigkeit der Konjunkturerholung gelitten. Der Dollar profitierte von dieser gestiegenen Risikoaversion“, erläuterte Derek Halpenny von Toyko Mitsubishi UFJ in London. Der Dollar gelte kurzfristig weiterhin als sicherer Hafen, sagte Weltbankpräsident Robert Zoellick. Für die europäische Wirtschaft gibt es nach Ansicht von Ökonomen in dieser Woche denn auch kein Entwarnung. Die Europäische Union dürfte demnach am Mittwoch bekannt geben, dass das Bruttoinlandsprodukt im Euro-Raum im zweiten Quartal geschrumpft ist.

Auch das britische Pfund werde in dieser Woche erneut zum Dollar nachgeben, prognostizieren die Devisenstrategen von UBS in London. Weiterhin schwache Weltbörsen würden risikoscheue Anleger bewegen, in die als sicher geltenden US-Staatsanleihen zu fliehen, erwartet UBS-Devisenanalyst Gareth Berry. Am Freitag fiel das Pfund Sterling zum Dollar um 0,3 Prozent auf 1,59 Dollar. Belastungen gingen von den sinkenden Aktienkursen und fallenden Hauspreisdaten aus.

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