Devisen
Euro verliert gegenüberdem Dollar

Der Euro hat die Vortagesgewinne zum Dollar gestern wieder eingebüßt. Da Daten zur US-Preisentwicklung eine anziehende Inflation anzeigten, erwarteten Devisenhändler bei künftigen Zinssenkungen in den USA ein langsameres Tempo. Verstärkte Dollar-Käufe drückten die Gemeinschaftswährung am Mittwoch um 0,5 Prozent nach unten auf 1,4648 Dollar.

HB FRANKFURT. Die langfristige Talfahrt des Dollar dürfte allerdings ungeachtet der Tagestendenz anhalten. Die Analysten von Merrill Lynch sehen den Euro-Kurs Ende Juni bei 1,55 Dollar, da sich die Krise am Eigenheimmarkt verschärfen und die US-Konjunktur weiter belasten werde.

Zahlen zur Bauwirtschaft im Januar signalisierten, dass die schlimmste Rezession im US-Immobiliensektor seit einem Vierteljahrhundert anhält. Die Zahl der Baugenehmigungen sank um drei Prozent. Der Devisenmarkt reagierte auf die Daten jedoch nicht, da Volkswirte den Rückgang prognostiziert hatten.

Der Yen erholte sich etwas zum Euro auf 158,19. Angesichts negativer Nachrichten aus der Finanzbranche wuchs die Risikoscheu unter den Akteuren am Kapitalmarkt. Anleger stiegen aus Yen-Krediten aus, mit denen sie in höher verzinsliche Währungen investiert hatten.

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