Devisen
Euro verliert weiter zum britischen Pfund

Der Euro ist am Mittwoch zum britischen Pfund auf ein Zweiwochen-Tief bei 74,15 Pence gefallen. Grund dafür waren erneut Inlfationssorgen.

HB FRANKFURT. Dem vierteljährlichen Inflationsbericht der Bank of England zufolge erwarten die Währungshüter auf der Insel trotz bestehender „Abwärtsrisiken“ für die Wirtschaft, dass die Inflation in zwei Jahren über der angestrebten Obergrenze von zwei Prozent liegen wird. Zudem fiel die Arbeitslosigkeit im Januar laut offizieller Zahlen auf den tiefsten Stand seit drei Jahrzehnten, so dass erneute Zinssenkungen in Großbritannien in weitere Ferne rücken.

Zum US-Dollar war der Euro 0,2 Prozent schwächer bei 1,4559 Dollar. Auftrieb für den Greenback brachten die Zahlen zum Einzelhandels-Umsatz in den USA (siehe Anleihebericht). Händler werteten die Daten als Beleg dafür, dass die Konjunkturerwartungen des Marktes bisher zu pessimistisch waren.

Die schwedische Krone stieg um 0,6 Prozent auf 9,3523 Kronen je Euro. Auslöser war, dass die Notenbank in Stockholm den Leitzins völlig unerwartet um einen viertel Prozentpunkt auf 4,25 Prozent anhob. Damit wollen die Währungshüter die Inflation eindämmen, die im Dezember ein 14-Jahreshoch erreichte. In Schweden steigen vor allem die Preise für Energie und Nahrung, und die Gewerkschaften konnten wegen der geringen Arbeitslosigkeit Rekord-Lohnerhöhungen durchsetzen.

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