Devisen

Euro vor Konjunkturdaten über 1,36 Dollar

Der Euro hält sich am Montag klar über der Marke von 1,36 US-Dollar. Die US-Währung fasst nach Verlusten wieder etwas Fuß. Insgesamt blicken die Investoren in Richtng Wochenmitte: Sowohl die EZB als auch die Fed tagen.
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Euronoten: Vieles  spricht für eine weiterhin lockere Geldpolitik der EZB. Quelle: dpa

Euronoten: Vieles spricht für eine weiterhin lockere Geldpolitik der EZB.

(Foto: dpa)

FrankfurtDer Kurs des Euro ist am Montag gestiegen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,3658 (Freitag: 1,3620) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7322 (0,7342) Euro. Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,80150 (0,79965) britische Pfund, 138,44 (138,09) japanische Yen und 1,2156 (1,2162) Schweizer Franken fest.

Zum Wochenstart wirft die Zinssitzung der EZB am Donnerstag ihre Schatten voraus. Zum einen werden Preisdaten aus dem Währungsraum erwartet, die auf eine anhaltend schwache Inflation hindeuten dürften. Zum anderen stehen Geld- und Kreditzahlen an. Auch hier dürfte die Dynamik schwach bleiben. Beides spricht für eine weiterhin lockere Geldpolitik der EZB. Nach der großen Lockerungsrunde Anfang Juni mit Negativzins und neuen Langfristkrediten werden aber zunächst keine weiteren Schritte erwartet.

Der Dollar stabilisierte sich nach seinen jüngsten Verlusten etwas. Auch zur japanischen Landeswährung trat die US-Währung auf der Stelle und lag bei 101,25 Yen. Nach einer Reihe enttäuschender US-Konjunkturdaten hatte der Dollar zum Euro in der vergangenen Woche 0,4 Prozent verloren, zum Yen waren es 0,7 Prozent.

Mit Spannung erwarten die Investoren nun vor allem die US-Arbeitsmarktdaten, die am Mittwoch und Donnerstag anstehen. Die Analysten der Helaba gehen von einem robusten Stellenaufbau aus. Die Verfassung der US-Konjunktur ist entscheidend für die künftige Zinspolitik der Notenbank Fed. Bislang peilen die meisten Geldpolitiker eine Zinserhöhung erst für 2015 an.



  • dpa
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