Devisen
Euro weiter unter Druck

Die Furcht vor einem Scheitern der griechischen Sanierungsbemühungen hat den Euro am Montag zeitweise auf den niedrigsten Stand seit Mitte Januar gedrückt.
  • 0

FrankfurtDie Gemeinschaftswährung verbilligte auf bis zu 1,3310 Dollar und lag damit rund einen dreiviertel US-Cent unter dem New Yorker Freitagsschluss. „Die Zahlungsunfähigkeit Griechenlands ist eine Büchse der Pandora, die niemand öffnen will“, sagte Analyst Teppei Ino von der Bank of Tokyo-Mitsubishi UFJ. „Während einige Märkte dies schon eingepreist zu haben scheinen, sieht es so aus, als ob der Euro noch einiges vor sich hat.“ Vor diesem Hintergrund wandten sich Anleger wieder verstärkt den als sicher geltenden Bundesanleihen zu. Die Renditen zehnjährigen Papiere gingen auf 1,887 Prozent zurück, während diejenigen Griechenlands sowie der ebenfalls hoch verschuldeten Euro-Staaten Spanien und Italien anzogen. Der Bund-Future, der auf der zehnjährigen Bundesanleihe basiert, stieg um 71 Ticks auf 137,20 Punkte.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Devisen: Euro weiter unter Druck"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%