Devisen: Euro zeigt sich von Krim-Referendum unberührt

Devisen
Euro zeigt sich von Krim-Referendum unberührt

Die europäische Gemeinschaftswährung hat gelassen auf die Volksabstimmung auf der Krim reagiert. Der Yen dagegen verliert wieder etwas, nachdem er zuvor als sicherer Hafen angesteuert wurde.
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FrankfurtDie Anleger an den Devisenmärkten haben am Montag relativ gelassen auf das umstrittene Krim-Referendum reagiert. Der Euro notierte mit 1,39 Dollar in Reichweite seines Schlussstandes aus dem New Yorker Freitagsgeschäft. Der zuletzt vor allem als sichere Hafen angesteuerte Yen verlor zum Dollar wieder etwas an Wert und notierte bei 101,63 Yen.

Die ukrainische Öffentlichkeit - und letztlich auch die Übergangsregierung in Kiew - scheine die von Moskau mit Militärgewalt geschaffenen Fakten nolens volens zunehmend zu akzeptieren, schrieb Commerzbank-Analyst Ulrich Leuchtmann in einem Kommentar. „Das reduziert die Wahrscheinlichkeit von Eskalationen. Von dieser Seite ist also eher mit Entspannung am Devisenmarkt zu rechnen.“

Fast 96 Prozent der Teilnehmer des vom Westen als völkerrechtswidrig eingestuften Referendums sprachen sich am Sonntag für einen Anschluss der Krim an Russland aus.


Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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