Devisen + Rohstoffe
Devisen: Eurokurs fällt - 'Konjunkturdaten zu Gunsten des Dollars ausgelegt'

Der Eurokurs ist am Freitag deutlich gesunken. Bis 21.00 Uhr fiel der Kurs der europäischen Gemeinschaftswährung bis auf 1,2064 $. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,2175 (Donnerstag: 1,2172) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8214 (0,8216) Euro.

dpa-afx NEW YORK. Der Eurokurs ist am Freitag deutlich gesunken. Bis 21.00 Uhr fiel der Kurs der europäischen Gemeinschaftswährung bis auf 1,2064 $. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,2175 (Donnerstag: 1,2172) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8214 (0,8216) Euro.

"Die Arbeitsmarktdaten in den USA sind im Rahmen der Erwartungen ausgefallen, aber derzeit werden Konjunkturdaten eher zu Gunsten des Dollars ausgelegt", begründete Devisenexperte Carsten Fritsch von der Commerzbank die Kursverluste des Euro. Die Dynamik am Arbeitsmarkt sei trotz des Stellenaufbaus immer noch zu schwach, um eine nachhaltige Dynamik beim Konsum zu sichern. Die hohe Verschuldung der privaten Haushalte mache ein kräftigeres Ansteigen der Beschäftigung und der Einkommen notwendig.

In den USA stieg die Beschäftigtenzahl im August etwas schwächer als erwartet. Die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft wuchs um 144 000 zum Vormonat, nachdem Volkswirte im Durchschnitt einen Anstieg um 158 000 erwartet hatten. Allerdings wurden die beiden Vormonate deutlich nach oben revidiert.

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