Devisen + Rohstoffe
Devisen: Eurokurs gibt nach Gewinnmitnahmen leicht nach

Der Eurokurs hat am Dienstag bei seiner Rekordjagd belastet von Gewinnmitnahmen eine Atempause eingelegt.

dpa-afx FRANKFURT. Der Eurokurs hat am Dienstag bei seiner Rekordjagd belastet von Gewinnmitnahmen eine Atempause eingelegt. Die Gemeinschaftswährung kostete am Nachmittag 1,2 774 Dollar, nachdem sie im asiatischen Handel mit 1,2 841 Dollar noch ein neues Achtmonats-Hoch markiert und sich dem Allzeithoch von 1,2 930 genähert hatte. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,2 784 (Montag: 1,2 792) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7 822 (0,7 817) Euro.

"Der Markt verdaut erst einmal, was in den vergangenen Tages passiert ist", sagte der Leiter des Devisenhandels der Helaba, Michael Burkhart. Nach der deutlichen Euro-Aufwertung hätten Anleger Gewinne mitgenommen. Wegen anhaltender Sorgen um Verwerfungen in der US-Wirtschaft hatte der Eurokurs in den vergangenen beiden Wochen um rund vier US-Cent zugelegt.

Burkhart rechnet in den kommenden Tagen mit einem erneuten Anlauf auf das Allzeithoch. "Ich kann mir gut vorstellen, dass wir schon bald über 1,30 Dollar gehen." Neben dem hohen US-Defizit in Leistungsbilanz und Staatshaushalt laste auch die Unsicherheit über den Ausgang der US-Präsidentschaftswahlen auf dem Dollar.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,69 555 (0,69 455) britische Pfund , 136,51 (136,30) japanische Yen und 1,5 333 (1,5 326) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London mit 427,00 (429,00) Dollar gefixt.

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