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Devisen: Eurokurs hält sich in der Nähe seines Allzeithochs

Der Eurokurs hat sich am Freitag vor Bekanntgabe der mit Spannung erwarteten US-Arbeitsmarktdaten seinem Rekordhoch genähert. Die Gemeinschaftswährung kostete am Morgen 1,2 887 Dollar und lag damit nahe dem am 18. Februar erreichten Allzeithoch von 1,2 930 Dollar.

dpa-afx FRANKFURT. Der Eurokurs hat sich am Freitag vor Bekanntgabe der mit Spannung erwarteten US-Arbeitsmarktdaten seinem Rekordhoch genähert. Die Gemeinschaftswährung kostete am Morgen 1,2 887 Dollar und lag damit nahe dem am 18. Februar erreichten Allzeithoch von 1,2 930 Dollar. Ein Dollar war damit 0,7 756 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Vortag auf 1,2 874 (Mittwoch: 1,2 754) Dollar festgesetzt.

Experten trauen dem Euro bei einem schwachen US-Stellenmarkt den Sprung über die Marke von 1,29 Dollar zu. Erwartet wird ein Stellenzuwachs von 175 000 im Oktober. Die Arbeitsmarktdaten sind ein wichtiger Anhaltspunkt für den Zustand der weltgrößten Volkswirtschaft und die künftige Zinspolitik der Notenbank.

Die jüngsten Kursgewinne des Euro begründeten Händler mit dem enormen Defizit der Vereinigten Staaten in Handelsbilanz und Staatshaushalt. Diese Verwerfungen in der US-Wirtschaft seien nach den Präsidentschaftswahlen wieder in den Mittelpunkt gerückt und hätten den Dollar belastet. Experten gehen davon aus, dass der im Amt bestätigte Präsident George W. Bush seine Defizitpolitik fortsetzt. Mit einem niedrigen Dollarkurs lässt sich das Doppeldefizit leichter finanzieren.

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