Devisen + Rohstoffe
Devisen: Eurokurs nähert sich 1,29 Dollar - 'Verkäufe aus arabischem Raum'

Der Eurokurs ist am Donnerstag deutlich gestiegen und hat sich der Marke von 1,29 angenähert. Am späten Nachmittag stieg die europäische Gemeinschaftswährung bis auf 1,2 896 Dollar.

dpa-afx FRANKFURT. Der Eurokurs ist am Donnerstag deutlich gestiegen und hat sich der Marke von 1,29 angenähert. Am späten Nachmittag stieg die europäische Gemeinschaftswährung bis auf 1,2 896 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,2 874 (Mittwoch: 1,2 754) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7 768 (0,7 841) Euro.

"Starke Verkaufsinteressen aus dem arabischen Raum haben den Dollar nach unten gedrückt", sagte Folker Hellmeyer von der Bremer Landesbank. Nach der Widerwahl von Georg W. Bush zum US-Präsidenten fühlten sich arabische Anleger mit ihren Dollarbeständen offensichtlich nicht mehr wohl und schichteten in Euro um. Die geopolitischen Interessen der Regierung Bush begünstigten diese Entwicklung. Die etwas besser als erwartet ausgefallenen Konjunkturdaten aus den USA hätten hingegen am Markt kaum eine Rolle gespielt.

Der Höhenflug des Euro dürfte sich nach Einschätzung von Hellmeyer auch in den kommenden Tagen fortsetzen. Es sei zu erwarten, dass die Regierung Bush auch in ihrer zweiten Amtszeit "ihre aggressive Defizitpolitik" fortsetzt und so den Dollar weiter unter Druck bringt.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,6 966 (0,6 919) britische Pfund , 136,64 (135,86) japanische Yen und 1,5 304 (1,5 331) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London mit 430,50 (423,50) Dollar notiert.

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