Devisen
Eurokurs steigt auf höchsten Stand seit 13 Monaten

Der Euro steht so hoch wie seit dem Brexit-Votum nicht mehr. Im frühen Handel klettert die Gemeinschaftswährung auf über 1,14 US-Dollar. Auslöser waren Äußerungen von EZB-Präsident Mario Draghi.
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FrankfurtDer Euro hat am Donnerstag seinen Höhenflug fortgesetzt und ist auf den höchsten Stand seit gut 13 Monaten gestiegen. Zwischenzeitlich legte der Kurs der Gemeinschaftswährung bis auf 1,1435 US-Dollar zu. Dies war der höchste Wert seit Mai 2016. Am Nachmittag fiel der Euro leicht zurück und wurde mit 1,1412 Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Referenzkurs auf 1,1413 (Mittwoch: 1,1375) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8762 (0,8791) Euro.

Seit Dienstagmorgen hat der Euro zum Dollar inzwischen rund zwei Cent zugelegt. Auslöser waren Äußerungen von EZB-Präsident Mario Draghi, die nach Einschätzung vieler Anleger auf eine weniger lockere Geldpolitik schließen lassen. Gestützt wurde diese Erwartung durch Verbraucherpreise aus Deutschland und Frankreich. In beiden Ländern fiel die Inflationsrate im Juni höher als erwartet aus.

Die von der EZB besonders beachteten Inflationszahlen für den gesamten Euroraum werden am Freitag veröffentlicht. Insbesondere ein Anstieg der Kerninflationsrate (ohne Energie- und Lebensmittelpreise) könnten laut Analyst Ulrich Wortberg von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) die Spekulationen auf eine straffere EZB-Politik bestätigen.

Zu allen wichtigen Währungen erneut zugelegt hat das britische Pfund. Am Mittwoch hatte Großbritanniens Notenbankchef Mark Carney ebenfalls Signale für eine geldpolitische Trendwende gegeben. Eine Rückführung der sehr lockeren Geldpolitik könnte notwendig werden, sagte Carney.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,87990 (0,88525) britische Pfund, 128,59 (127,53) japanische Yen und 1,0935 (1,0913) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1243,50 (1248,00) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 35 075,00 (35 512,00) Euro.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Wie von Herrn Trump befohlen steigt das Geld der europäischen Pleiteländer.

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