Devisen
Eurokurs steigt nach schwachen Daten vom US-Häusermarkt

Der Eurokurs ist am Mittwoch auf den höchsten Stand seit knapp einer Woche gestiegen. Die Gemeinschaftswährung profitiert von schwachen Signalen vom US-Häusermarkt. Schwache Inflationsdaten können ihr nichts anhaben.
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FrankfurtDer Kurs des Euro hat am Mittwoch von schwachen Signalen vom US-Häusermarkt profitiert und ist auf den höchsten Stand seit knapp einer Woche gestiegen. Am Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung bis zu 1,1242 US-Dollar. Zuletzt lag der Kurs geringfügig darunter. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1221 (Dienstag: 1,1173) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8912 (0,8950) Euro.

Enttäuschende Konjunkturdaten vom US-Häusermarkt schwächten den Dollar und gaben dem Eurokurs im Gegenzug Auftrieb. Bei den Zahlen zu den noch nicht abgeschlossenen Hausverkäufen hatte es überraschend einen Dämpfer gegeben. Ein im Mai überraschend aufgehelltes Geschäftsklima in der Region Chicago konnte den Dollar nicht stützen.

Schwächer als erwartet ausgefallene Inflationsdaten aus dem Währungsraum konnten dem Eurokurs nichts anhaben. Im Mai war die Inflation deutlicher zurückgefallen, als Analysten im Vorfeld geschätzt hatten. Eine rasche geldpolitische Wende der EZB wird damit noch unwahrscheinlicher, obwohl die Wirtschaftsentwicklung seit längerem überzeugen kann.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,87365 (0,86793) britische Pfund, 124,40 (123,97) japanische Yen und 1,0896 (1,0903) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1266,20 (1262,70) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 36 341,00 Euro (36 433,00) Euro.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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