Devisen
Eurokurs steigt über Marke von 1,14 US-Dollar

Der Euro hat am Mittwoch an die Kursgewinne vom Vortag angeknüpft. Die europäische Gemeinschaftswährung stiegt bis knapp unter 1,14 US-Dollar. Wegen der Geldpolitik der USA bleibt der Dollar unter Druck.

Frankfurt/MainDer Eurokurs ist am Mittwoch gestützt durch gedämpfte US-Zinserhöhungserwartungen über die Marke von 1,14 US-Dollar gestiegen. Bis zum späten Nachmittag kletterte die europäische Gemeinschaftswährung auf 1,1434 Dollar. In der Nacht hatte der Euro noch zeitweise bei 1,1378 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs am frühen Nachmittag auf 1,1410 (Dienstag: 1,1374) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8764 (0,8792) Euro.

Eine Leitzinsanhebung durch die US-Notenbank (Fed) wird nach Einschätzung von Beobachtern in diesem Jahr immer unwahrscheinlicher. So hatte sich auch Fed-Mitglied Daniel Tarullo gegen eine Leitzinsanhebung noch in diesem Jahr ausgesprochen. Er will erst Hinweise für eine steigende Inflation sehen.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,7418 (0,7480) britische Pfund, 136,48 (136,16) japanische Yen und 1,0901 (1,0910) Schweizer Franken fest. Ein Kilogramm Gold kostete 32 500,00 (32 040,00) Euro. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1173,90 (1165,20) Dollar gefixt.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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