Devisen + Rohstoffe
Devisen: Eurokurs trotz rekordhoher Ölpreise wenig verändert

Der Kurs des Euro hat sich am Montag trotz rekordhoher Ölpreise kaum verändert. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete am späten Nachmittag 1,2 287 Dollar und damit etwas so viel wie am Freitag. Bereits seit Tagen pendelt der Euro um die Marke von 1,23 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs am Montag auf 1,2 254 (Freitag: 1,2 309) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8 161 (0,8 124) Euro.

dpa-afx FRANKFURT. Der Kurs des Euro hat sich am Montag trotz rekordhoher Ölpreise kaum verändert. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete am späten Nachmittag 1,2 287 Dollar und damit etwas so viel wie am Freitag. Bereits seit Tagen pendelt der Euro um die Marke von 1,23 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs am Montag auf 1,2 254 (Freitag: 1,2 309) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8 161 (0,8 124) Euro.

"Weder der leichte Rückgang des ifo-Geschäftsklimas in Deutschland noch die rekordhohen Ölpreise in London und New York haben am Devisenmarkt für entscheidende Impulse gesorgt", sagte Devisenexperte Gregor Beckmann von Hsbc Trinkaus & Burkhardt. Der leichte Rückgang des ifo-Geschäftsklimas im September von 95,3 auf 95,2 Punkte sei am Markt in dieser Größenordnung erwartet worden. "Die Entwicklung führt die Fragilität der deutschen Konjunktur erneut vor Augen", sagte Beckmann. Deutschland bleibe vom Export abhängig. Ein tragfähiger Aufschwung aus eigener Kraft zeichne sich nicht ab.

Ein Belastungsfaktor für die weltweite Konjunkturentwicklung bleibe der hohe Ölpreis. Am Montag erreichten die Notierungen in den USA und London neue Rekordmarken. An den Devisenmärkten blieb eine deutliche Reaktion unterdessen aus. Beckmann begründete dies damit, dass die großen Währungsräume von hohen Ölpreisen "in etwa in vergleichbarem Maße" betroffen seien.

Auch das am kommenden Wochenende anstehende Treffen der führenden sieben Industrienationen (G7) werfe bereits seinen Schatten voraus, sagte Beckmann. China nimmt erstmals als Gast am G7-Treffen teil. Experten zufolge wird dort auch über die seit Jahren bestehende Dollar-Bindung des Yuan diskutiert. Die US-Regierung drängt bereits seit längerem auf eine Abwertung der chinesischen Währung.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,6 787 (0,68 315) britische Pfund , 136,30 (136,17) japanische Yen und 1,5 493 (1,5 473) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 409,20 (407,85) Dollar notiert.

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