Devisen
Eurokurs unter Druck

Der Kurs des Euro ist am Donnerstag nach robusten US-Konjunkturdaten gesunken. Am Donnerstagabend wurde für die Gemeinschaftswährung im späten Handel 1,3 554 Dollar bezahlt.

dpa-afx NEW YORK. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs vor der Veröffentlichung der Daten auf 1,3 613 (Mittwoch: 1,3 588) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7 346 (0,7 359) Euro.

"Die US-Daten vom Tage legen nahe, dass die Wirtschaft der USA nach einem schwächeren ersten Quartal wieder an Fahrt aufnimmt", sagte Devisenexperte Björn Bender von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). Hierauf deute vor allem der unerwartet deutlich gestiegene ISM-Einkaufsmanagerindex des Dienstleistungssektors, aber auch der bereits am Dienstag veröffentlichte ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe hin. Gestützt worden sei der Dollar zudem von Daten zur Produktivität und den Lohnstückkosten, die ebenfalls besser als erwartet ausgefallen waren.

Am Freitag stehe vor allem der US-Arbeitsmarktbericht im Blickpunkt. Laut Bender sollte dieser den Eurokurs etwas stützen, da die Zahlen etwas schlechter als erwartet ausfallen sollten. Mithin sei zumindest mit keiner weiteren Abwärtstendenz beim Euro zu rechnen. "Vermutlich wird sich der Eurokurs am Freitag stabilisieren", sagte Bender.

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