Devisen
Experten rechnen mit weiterem Euro-Anstieg

Der Euro dürfte in den nächsten Tagen zum Dollar weiter zulegen. Die US-Währung steht durch die gute Stimmung an den Börsen unter Druck, der den Risikoappetit der Anleger zunehmen lässt. Diese verkaufen den Greenback, um in Währungen mit höheren Renditen anzulegen. Dazu kommt die Sorge, die USA könnten ihre Top-Bonitätsnote "AAA" verlieren.

FRANKFURT. Auch aus technischer Sicht ist der Dollar angeschlagen. Experten der Citigroup zufolge hat sich im Oktober und Februar offenbar ein Doppel-Tief ausgebildet. Da der Euro am Freitag zudem zwei Widerstandslinien durchbrach, sei nun ein Niveau von 1,4720 Dollar je Euro denkbar, langfristig sogar 1,70 Dollar. Vergangene Woche kletterte der Euro vier Prozent auf 1,4037 Dollar.

Auftrieb könnte der Dollar von den Mai-Daten zum US-Verbrauchervertrauen am Dienstag erhalten. Das dürfte Prognosen zufolge auf ein Sechsmonats-Hoch geklettert sein und so ein Signal der Erholung liefern.

Der japanische Yen verlor am Freitag 1,1 Prozent auf 132,64 je Euro, obwohl die Bank of Japan den Leitzins bei 0,1 Prozent belassen und den Konjunkturausblick erstmals seit fast drei Jahren angehoben hatte. Mit dem Rückgang durchbrach die 50-Tages-Linie des Wechselkurses den 200-Tages-Durchschnitt - ein Zeichen für einen beginnenden Abwärtstrend des Yen zum Euro.

Am Montagmorgen tendierte der Euro wenig verändert weiter um die Marke von 1,40 US-Dollar, die er am Freitagabend geknackt hatte.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%