Devisen
Experten sehen kurzfristig stärkeren Euro

Der Euro könnte in dieser Woche von der Schwäche des Dollar profitieren. Händler würden den Fundamentaldaten aus den USA wieder eine höhere Aufmerksamkeit schenken, sagte Devisenstratege Lee Hardman von der Bank of Tokyo-Mitsubishi voraus.

FRANKFURT. Von Bloomberg befragte Volkswirte erwarten, dass die Einzelhandelsumsätze in den USA im Februar um 0,2 Prozent gesunken sind. Bereits zum Ende der vergangenen Woche geriet der Dollar gegenüber dem Euro unter Druck. Die Arbeitslosenquote in den USA war im Februar auf 8,1 Prozent gestiegen und hatte damit den höchsten Wert seit mehr als 25 Jahren erreicht. Am Freitagabend kostete ein Euro 1,2668 Dollar.

Längerfristig wird der Euro zum Dollar allerdings nach Einschätzung der Deka-Bank-Analysten an Wert verlieren. Aus der Geldpolitik im Euroland ergebe sich "Abwärtspotenzial", hieß es in einer Studie. Die Europäische Zentralbank (EZB) werde ihre Leitzinsen voraussichtlich weiter absenken.

Unter Druck geraten dürfte nach Ansicht von Barclays Capital auch der japanische Yen. Zur Begründung verwiesen die Experten darauf, dass japanische Anleger angesichts der schwächelnden heimischen Wirtschaft zunehmend im Ausland investieren. Die japanischen Nettoinvestments im Ausland erreichten Ende Februar einen Rekord von 1,5 Billionen Yen (12,1 Mrd. Euro).

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