Devisen
Griechenland-Drama drückt Euro

Der IWF verhandelt nicht mehr mit Griechenland, der Grexit rückt näher. Doch nicht nur Aktienanleger sorgen sich. Der Schuldenpoker hält auch die Devisenmärkte in Schach. Der Euro gab am Freitag auf 1,1206 Dollar nach.
  • 0

FrankfurtDie sich verhärtenden Fronten im griechischen Schuldenstreit haben die Euro -Anleger am Freitag verunsichert. Die Gemeinschaftswährung fiel um einen halben US-Cent auf 1,1206 Dollar. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hatte am Donnerstag überraschend sein Verhandlungsteam wegen großer Differenzen aus Brüssel abgezogen. Kommt es nicht bald zu einer Einigung in dem seit Monaten andauernden Schuldenstreit, droht Griechenland die Staatspleite. Der Markt werde das Thema nicht los, konstatierte Ian Stannard von Morgan Stanley.

Angesichts der Unsicherheit über die finanzielle Zukunft Griechenlands suchten die Investoren Zuflucht in Bundesanleihen, die gern als sichere Häfen angesteuert werden. Die Kurse der zehnjährigen Papiere stiegen, im Gegenzug fielen die Renditen auf 0,863 Prozent nach 0,901 Prozent im Geschäft vom Donnerstag.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Devisen: Griechenland-Drama drückt Euro"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%