Devisen
Händler hoffen weiter auf EU-Gipfel

Der Euro notiert am Donnerstag schwächer. Dennoch hoffen die Händler weiter auf Lösungen in der europäischen Schuldenkrise durch den EU-Gipfel am Wochenende. Deshalb dürfte der Euro nicht zu weit abrutschen.
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FrankfurtZweifel an nachhaltigen Maßnahmen der Politik zur Lösung der europäischen Schuldenkrise haben den Euro am Donnerstag belastet. Die Gemeinschaftswährung notierte bei 1,3693 Dollar nach 1,3754 Dollar im späten Mittwochgeschäft. Der französische Präsident Nicolas Sarkozy hatte am Mittwoch vor seinem Blitzbesuch in Frankfurt erklärt, die Gespräche zur Lösung der Krise seien festgefahren.

Sarkozy war zu dem Treffen geeilt, um dort mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und der EZB den Streit über den Einsatz des Euro-Rettungsschirms EFSF auszuräumen. Nach den Gesprächen gaben die Politiker keinen Kommentar zum Ergebnis der Beratungen ab. Händler gehen aber davon aus, dass der Euro vor dem EU-Gipfel am Wochenende nicht allzu deutlich abrutschen dürfte, weil einige Anleger noch immer auf die Ankündigung durchschlagender Lösungsansätze hoffen.

Am Rentenmarkt steuerten die Anleger die als sicher geltenden zehnjährigen deutschen Bundesanleihen an. Die Kurse stiegen, die Renditen gingen leicht zurück auf 2,027 Prozent nach 2,071 Prozent am Vortag.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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