Devisen-Handel
Euro zeigt sich stabil, Dollar verliert auf breiter Front

Die europäische Gemeinschaftswährung profitiert von einer dauerhaften Dollar-Schwäche, auch die Währungen in Schwellenländern ziehen risikobereite Investoren wieder an. Doch auch Rohstoffe haben Potenzial.
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FrankfurtDer Euro ist am Dienstag gestützt durch eine Flaute des Dollar über die Marke von 1,38 US-Dollar gestiegen. Am Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,3805 Dollar, nach 1,3740 Dollar am Morgen. Fundamentale Impulse blieben am Dienstag Mangelware. In den USA standen wie im Euroraum keine entscheidenden Konjunkturdaten an. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,3774 (Montag: 1,3723) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7260 (0,7287) Euro.

Händler berichteten von einer breit angelegten Dollarschwäche. „Die Dollar-Bären haben die Oberhand gewonnen“, sagte ein Händler. Im Gegenzug stieg nicht nur der Euro, auch die Währungen vieler Schwellenländer legten zu. Anleger suchten vermehrt das Risiko und Anleihemärkte, die eine höhere Verzinsung bieten.

Rohstoffwährungen wie der neuseeländische oder der australische Dollar stiegen ebenso wie der japanische Yen. Das britische Pfund profitierte unterdessen von robusten Produktionsdaten aus der heimischen Industrie. Die Zahlen untermauerten das gegenwärtige Bild einer stark wachsenden Wirtschaft.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,82420 (0,82710) britische Pfund, 140,90 (141,65) japanische Yen und 1,2200 (1,2202) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1309,50 (1299,00) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 30 200,00 (29 950,00) Euro.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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