Devisen
Ifo sei Dank – Euro gewinnt zum Pfund

Der Euro hat am Mittwoch zum britischen Pfund an Wert gewonnen. Der Grund dafür war der besser als erwartet ausgefallene Ifo-Index. Zum US-Dollar hielt der Schub dagegen nur kurzfristig an. Schon kurze Zeit nach der Vorlage übernahm der Dollar zum Euro wieder die Führung und drückte die Gemeinschaftswährung deutlich unter 1,43 Dollar.

FRANKFURT.Zuletzt wurden nur noch 1,4231 Dollar bezahlt. Devisenhändler nannten eine Meldung über staatliche Pläne zur Beseitigung von Überkapazitäten in der chinesischen Industrie als Grund für die anziehende Dollarnachfrage. „Der Markt setzt große Hoffnungen auf eine von China angeführte Konjunkturerholung“, sagte Devisenchef Steven Butler von Scotia Capital im kanadischen Toronto. Die Meldung führe dem Markt vor Augen, dass sich die Dinge in China offenbar nicht so rosig wie erhofft entwickeln. „Das lässt die Risikoaversion steigen und hat dem Dollar geholfen“, erklärte der Stratege.

Auch Analysten der UBS, einem der größten Devisenhändler der Welt, haben von kurzfristigen Dollarverkäufen abgeraten. „Wir bleiben trotz der Erholungstendenz an den Finanzmärkten vorsichtig und bevorzugen Währungen wie den Dollar, die von einer kurzfristigen Rückkehr der Risikoaversion profitieren können“, hieß vom UBS-Devisenstrategen Brian Kim.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%