Devisen
Ifo-Zahlen treiben Euro hoch

Der Euro hat sich gegenüber dem Dollar zu einem Dreiwochen-Hoch bei 1,4891 Dollar aufgeschwungen. Auftrieb brachte vor allem der Ifo-Geschäftsklimaindex. Dieser war im Februar unerwartet auf 104,1 gestiegen, so dass Händler ihre Wetten auf eine lockere Geldpolitik im Euroraum stutzten.

HB FRANKFURT. Später brachten zudem US-Daten zu Erzeugerpreisen, Häusermarkt und Konsumklima den Greenback unter Druck. Am Dienstagnachmittag kostete der Euro mit 1,4876 Dollar 0,3 Prozent mehr als am Vortag.

Nach Ansicht technischer Analysten könnte der Euro in den kommenden Monaten bis auf 1,56 Dollar je Euro steigen. Voraussetzung sei, dass der Relative-Stärke-Index (RSI), ein Maß für die Dynamik von Kursveränderungen, über 60 verharre, schrieben Experten von Bank of Tokyo-Mitsubishi. Der RSI kletterte zuletzt am Montag über diese Marke. Investmentexperte Jim Rogers sagte dagegen in Dublin, er erwarte dieses Jahr eine Rally des Greenback und 2009 dann wieder Kursverluste.Der südafrikanische Rand legte den dritten Tag in Folge zu und notierte bei 11,32 je Euro. Getragen vom Bauboom vor der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 war die Wirtschaft im vierten Quartal 5,3 Prozent gewachsen. Die gute Konjunktur gibt der Zentralbank mehr Spielraum, zur Inflationsbekämpfung den Leitzins anzuheben.

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