Devisen
Immobiliendaten geben dem Dollar Auftrieb

Der Dollar stieg am Dienstag kräftig. Im frühen Handel notierte der Greenback nahe eines Ein-Wochen-Tiefs bei 1,5725 und fiel bis auf 1,5758 Euro. Anschließend konnte die US-Währung jedoch wieder zulegen.

HB FRANKFURT. Es ging um 0,7 Prozent auf 1,5641 Euro nach oben. Die jüngsten Zahlen vom US-Immobilienmarkt gaben Unterstützung. Der S&P/Case-Shiller-Index zeigte im Mai einen beschleunigten Preisverfall im Jahresvergleich auf 15,8 Prozent. Am Markt war mit einem Einbruch um 16 Prozent gerechnet worden. Auch die vom Conference Board veröffentlichten Zahlen zum Verbrauchervertrauen lagen leicht über den Erwartungen.

Deutliche Kursbewegungen gab es auch in Fernost: Der Yen gab 0,7 Prozent zum Dollar ab und notierte bei 108,17 Yen. Schwache Konjunkturdaten drückten den Yen ins Minus. Mit 4,1 Prozent erreichte die Arbeitslosenrate den höchsten Stand seit September 2006. Die Ausgaben der privaten Haushalte fielen im Juni den vierten Monat in Folge und sanken im Jahresvergleich um 1,8 Prozent. Die Anzeichen, dass Japans Wirtschaft im zweiten Quartal geschrumpft ist, verdichteten sich.

Der Yuan verzeichnete den größten Kursanstieg in zwei Wochen und legte 0,2 Prozent zu auf 6,8257 Yuan je Dollar zu. Notenbankchef Zhou Xiaochuan unterstrich in einer Rede die „Kontinuität“ der chinesischen Geldpolitik.

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