Devisen
Inflationsdaten stützen das Pfund Sterling

Deutlich schwächer zum britischen Pfund haben sich am Dienstag Dollar und Euro gezeigt. Die britische Währung erhielt von überraschend hohen Inflationsdaten Rückenwind. In Großbritannien sind die Preise im Februar annualisiert um 3,2 Prozent gestiegen, während Volkswirte nur mit 2,6 Prozent gerechnet hatten.

FRANKFURT. Zum Euro zog das Pfund auf 92,21 Pence je Euro an, gegenüber dem Dollar legte es zeitweise bis auf 1,4779 Dollar je Pfund zu. Für dieses Jahr liegt das Pound Sterling zum Euro 3,4 Prozent im Plus.

Leichte Kursgewinne zum Euro konnte der Dollar bei 1,3527 Dollar je Euro vorweisen. „Die Dollar-Schwäche ist schnell und dramatisch ausgefallen“, erklärte Mitul Kotecha, Leiter globale Devisenstrategie bei der Investmentbank Calyon in Hongkong. Die Abwärtsbewegung beim Dollar in der letzten Zeit erscheine ihm „übertrieben“, da der Dollar immer noch die Reservewährung der Welt sei, führte er aus. Für Druck auf den Euro sorgte außerdem EZB-Präsident Jean-Claude Trichet, der in einer Rede in Mexiko-Stadt weitere mögliche Zinssenkungen für den Euroraum andeutete.

Vor der heute anstehenden Zinsentscheidung in Norwegen gab die dortige Währung zum Euro auf 8,6161 Kronen nach. Ökonomen erwarten, dass die Norges Bank die Leitzinsen um einen halben Prozentpunkt senkt.

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