Devisen
Inflationszahlen schieben den Euro an

Zahlen zur Inflationsentwicklung haben dem Euro am Donnerstag Auftrieb gegeben. Nach Angaben von Eurostat stieg die Inflationsrate in der Eurozone im Juli auf 4,1 Prozent nach vier Prozent im Juni. Das ist der höchste Wert seit April 1992.

HB FRANKFURT. Nach Ansicht von Händlern steigt die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Zinsanhebung durch die Europäische Zentralbank vor Jahresende. Zusätzlichen Rückenwind erhielt der Euro von schwachen Daten zur US-Konjunkturentwicklung. Der Euro zog gegenüber dem Dollar 0,4 Prozent an auf 1,5643 Euro je Dollar.

Daten zur Inflationsentwicklung brachten am Donnerstag auch dem südafrikanischen Rand Auftrieb, er legte erneut zum Euro und zum Dollar zu. Im Land am Kap beschleunigte sich die Inflationsrate bei den Verbraucherpreisen im Juni auf 11,6 Prozent im Jahresvergleich. Die Erzeugerpreise zeigten mit 16,8 Prozent die höchste Zuwachsrate in 19 Jahren.

Auf Monatssicht hat der Rand zum Dollar im Juli 7,8 Prozent und zum Euro neun Prozent zugelegt. Das war die höchste Aufwertung unter den 16 am meisten gehandelten Devisen weltweit. Viele Anleger kaufen den Rand im Rahmen so genannter Carry Trades. Dabei nehmen sie Geld in Niedrigzinsländern auf und investieren in höher verzinste Anlagen.

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