Devisen
Irland-Herabstufung löässt Anleger kalt

Der Euro notiert bei 1,32 US-Dollar. Die Herabstufung der Ratingagentur Fitch kommt für Händler nicht überraschend. Jetzt schauen Anleger auf die Konjunkturdaten der Krisenländer.

HB FRANKFURT. Die Herabstufung der Bonitätseinstufung durch die Ratingagentur Fitch hat den Euro am Donnerstagmittag nur minimal belastet. Die Gemeinschaftswährung fiel zwar kurzzeitig auf bis zu 1,3197 Dollar zurück, erholte sich dann wieder und kostete 1,3212 Dollar. „Die Herabstufung ist keine so große Überraschung“, kommentierte ein Börsianer. Der Dax lag weiterhin nahezu unverändert bei 6971 Zählern.

Händler begründeten die feste Tendenz des Euro am Vormittag mit der freundlichen Tendenz der asiatischen Aktienmärkte. Robuste Konjunkturzahlen aus Japan hatten für gute Stimmung gesorgt und damit die Risikoscheu der Marktteilnehmer etwas gemindert. Im Euroraum dürften am Donnerstag Wachstumszahlen aus finanzschwachen Ländern wie Griechenland und Portugal auf großes Interesse stoßen. Ungünstige Zahlen könnten die Schuldenkrise wieder in den Blickpunkt rücken. Zuletzt hatte sich die Lage etwas beruhigt.

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