Devisen
Konjunktur belastet das britische Pfund

Konjunktursorgen haben das Pfund Sterling zum Wochenstart unter Verkaufsdruck gebracht. Die britische Währung sank 0,6 Prozent zum Euro und 0,2 Prozent zum Dollar.

HB FRANKFURT. Eine Studie zum britischen Bausektor signalisierte, dass die Wirtschaftskraft der Branche im Juli so stark geschrumpft ist wie seit elf Jahren nicht mehr. „Die Daten zeigen, dass die Konjunktur äußerst schwach ist“, sagte Devisenstratege Hans-Günter Redeker von BNP Paribas in London. Dies lasse in Großbritannien letztendlich Leitzinssenkungen erwarten.

Der Euro legte 0,4 Prozent zum Dollar zu und kletterte über 1,56 Dollar. Der Arbeitsmarktindex des Conference Board zeigte, dass sich die Beschäftigungsaussichten in den USA im Juli eingetrübt haben. Eine weitere Abschwächung der US-Konjunktur würde den Spielraum der US-Notenbank schmälern, im Kampf gegen die Inflation die Leitzinsen wieder zu erhöhen.

Der russische Rubel erreichte gegenüber einem gewichteten Währungskorb aus Euro und Dollar den höchsten Stand seit sechseinhalb Jahren. Auftrieb brachten Spekulationen, die Notenbank stütze den Rubel mit Kauforders am Devisenmarkt, um die Inflation im Land einzudämmen. Eine stärkere Landeswährung macht die Einfuhr von Importgütern billiger. Der Euro ist derzeit für 36,46 Rubel zu haben.

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