Devisen
Konjunkturdaten als Treibsatz für den Euro

Der Euro dürften in der neuen Woche weiter an Wert gewinnen. Er werde im Laufe der Woche von Konjunkturdaten getrieben, die ein Ende der Rezession im Euro-Raum signalisierten, meinen Analysten.

FRANKFURT. So dürfte sich das Verbraucher- und Wirtschaftsvertrauen in den 16 Euro-Ländern verbessert haben. Die Europäische Kommission veröffentlicht die Daten am nächsten Freitag.

Am Freitag vergangener Woche unterstützten bereits Konjunkturzahlen aus Deutschland und Frankreich die europäische Gemeinschaftswährung. In Deutschland ist ein Index für den Dienstleistungssektor und in Frankreich ein Index für das verarbeitende Gewerbe überraschend auf 54,1 beziehungsweise 50,2 gestiegen. Ein Wert über 50 signalisiert eine Expansion. Der Euro zog auf über 1,43 Dollar an.

Das britische Pfund dürfte gegenüber dem Euro weiter verlieren. Ein "toxischer Cocktail" mache der britischen Währung zu schaffen, sagt Michael Hart von der Citigroup und zählt die unsichere Lage bei den Banken sowie die unterdurchschnittlichen Wachstumsperspektiven als Beispiel auf. Die Deutsche Bank hat ihr Jahresendziel für das Pfund auf 89 Pence je Euro nach unten revidiert. Sie erwartet, dass die Bank of England eine lockerere Geldpolitik betreiben wird als die Europäische Zentralbank. Am Freitag notierte das Pfund zum Euro bei 86,89 Pence und damit 0,6 Prozent niedriger.

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