Devisen
Konjunkturdaten stützen den US-Dollar

Der Euro hat am Dienstag anfängliche Gewinne zum Dollar nur teilweise halten können. Am Nachmittag stützte der überraschend gut ausgefallene Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe in den USA den Greenback.

HB FRANKFURT. Der Index stieg von 49,6 im Mai auf 50,2 im Juni. Die US-Währung wurde etwas unter Vortagesniveau zu 1,5774 Dollar je Euro gehandelt.

Ein Plus von 0,4 Prozent zum Euro verzeichnete der Yen bei 166,61 Yen je Euro, zum Dollar legte die japanische Währung auf 105,62 Yen je Dollar zu. Kursverluste an den Aktienmärkten und eine trotz der guten US-Daten skeptische Einschätzung der weltweiten Konjunkturentwicklung dämpften den Risikoappetit der Investoren und veranlassten sie, sogenannte Carry-Trades aufzulösen. Bei diesen Zinsspekulationen leihen sich Anleger im Niedrigzinsland Japan Geld und investieren es in höher rentierliche Anlagen. Außerdem fiel der Tankan-Geschäftsklimaindex der großen Industrieunternehmen besser aus als erwartet, was den Yen zusätzlich stützte.

Besonders schwach zeigten sich wegen der aufgelösten Carry-Trades Währungen aus Hochzinsländern wie Südafrika und Australien. Der australische Dollar sank zum US-Dollar 0,5 Prozent. Er litt zusätzlich unter der zurückhaltenden Wachstumsprognose der Zentralbank, die ihren Leitzins unverändert beließ.

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