Devisen: Krim-Krise setzt russischem Rubel zu

Devisen
Krim-Krise setzt russischem Rubel zu

Noch immer brodelt die Krim-Krise, noch immer könnte es ständig zur Eskalation kommen. Das belastet nun auch den Rubel. Die russische Währung gerät zunehmend unter Druck
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FrankfurtSpekulationen auf eine Eskalation des Streits um die ukrainische Halbinsel Krim haben der russischen Währung am Freitag erneut zugesetzt. Dollar und Euro legten jeweils etwa 0,1 Prozent auf 36,66 beziehungsweise 50,83 Rubel zu.

„Sanktionen könnten zu einem langsameren Wachstum in Russland führen, da der Zugang zu Kapital teurer und schwieriger werden könnte und der Staat eine stärkere Rolle in der Wirtschaft spielen könnte“, schrieben die Analysten von Morgan Stanley in einem Kommentar. „Zudem könnte die angespannte Sicherheitslage das weltweite Wachstum hemmen.“

In dieser Gemengelage blieb der „sichere Hafen“ Schweizer Franken attraktiv. Ein Dollar notierte mit 0,8739 Franken nur etwa 50 Rappen über seinem Zweieinhalb-Jahres-Tief vom Vortag. Der Euro blieb mit 1,2142 Franken ebenfalls in Reichweite seines Tiefs vom Donnerstag. Parallel zur Schweizer Valuta griffen einige Investoren zu der japanischen Währung. Dollar und Euro verloren jeweils etwa 0,1 Prozent auf 101,63 beziehungsweise 141,17 Yen.

Gegenüber dem Dollar legte der Euro zu. Die Gemeinschaftswährung kostete 1,3892 Dollar nach 1,3867 Dollar zum New Yorker Vortagesschluss.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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