Devisen
Mut zum Risiko drückt Dollar und Yen

Ein gestärkter Risikoappetit der Anleger hat am Donnerstag das Geschehen an den Devisenmärkten bestimmt. Nach den überraschend guten Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt der USA ( siehe Anleihen ) stießen die Investoren als sicher geltende Währungen wie den Dollar oder den Yen ab.
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HB FRANKFURT. Der Euro konnte zum Dollar 0,8 Prozent zulegen auf 1,4821 Dollar, zum Yen verteuerte er sich 1,5 Prozent auf 135,38 Yen. Bereits am Morgen hatte ein unerwarteter Rückgang der Arbeitslosenzahlen in Deutschland der europäischen Gemeinschaftswährung Schub gegeben.

Kursgewinne prägten auch das Geschehen beim britischen Pfund. In Großbritannien haben die Banken im September mehr Hypothekenanträge bewilligt als erwartet - ein Anzeichen für einen wieder flotteren Gang der Konjunktur. Mit 56 215 bewilligten Hypothekendarlehen war die Zahl so hoch wie zuletzt vor 18 Monaten. Zum Euro zog das Pfund 0,5 Prozent an auf 89,336 Pence, gegenüber dem Dollar verteuerte es sich um 1,3 Prozent auf 1,6590 Dollar.

Steigende Zinsen brachten die norwegische Krone nach vorn. Am Mittwoch hatte die norwegische Zentralbank als erste europäische Notenbank seit Beginn der Finanzkrise die Leitzinsen angehoben, und zwar auf 1,5 Prozent. Die Krone wurde bei 8,3626 je Euro ein Prozent höher gehandelt.

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