Devisen
Nordkoreas Atomtest belastet japanischen Yen

Den Devisenmarkt hat gestern eine hohe Volatilität geprägt. So legten Euro und US-Dollar zunächst zum japanischen Yen zu. Sie profitierten davon, dass die Nachricht von einem Atomwaffen-Test sowie einem Raketenstart in Nordkorea die japanische Währung unter Druck setzten.

FRANKFURT. "Die unmittelbare Reaktion der Investoren bestand darin, den Yen zu verkaufen", sagte Geoffrey Yu, Währungsstratege von der UBS in London. Bis zum Abend gaben beide das Plus jedoch wieder ab. Der Euro notierte bei 132,72 Yen, der Dollar kostete 94,71 Yen.

Auch der Euro pendelte um das Vortagesniveau bei 1,40 Dollar, immerhin dem höchsten Niveau seit fast fünf Monaten. Zum britischen Pfund legte die Gemeinschaftswährung 0,2 Prozent auf 88,07 Pence zu.

Der südafrikanische Rand litt zunächst unter Berichten, nach denen der indische Mobilfunk-Anbieter Bharti Airtel mit der heimischen MTN Group über eine Fusion verhandelt. Im Rahmen der Transaktion würden MTN und die Aktionäre des Unternehmens bis zu 36 Prozent an Bharti erwerben und müssten dazu den Rand verkaufen. Zeitweise notierte die Währung zum Euro daher 0,9 Prozent niedriger. Bis zum Abend drehte sich der Trend jedoch - und der Rand, der jüngst stark von der neu erwachenden Risikoneigung der Investoren profitiert hatte, kletterte 0,8 Prozent ins Plus.

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