Devisen
Norwegische Krone fällt auf Rekordtief

Die norwegische Krone ist am Dienstag auf ein Rekordtief zum Euro gefallen. Devisenhändler mussten für Europas Gemeinschaftswährung bis zu 9,58 Kronen zahlen und damit 1,6 Prozent mehr als am Vortag.

FRANKFURT. Verkaufsdruck für Norwegens Währung brachte die Erwartung, dass die Notenbank in Oslo ihre Geldpolitik bei der heutigen Leitzinsentscheidung deutlich lockern wird. Volkswirte erwarten eine Zinssenkung um einen Prozentpunkt auf 3,75 Prozent. Seit Ende August hat die norwegische Krone gegenüber dem Euro ein Fünftel an Wert verloren.

Zum Dollar legte der Euro bis zum Nachmittag 0,6 Prozent zu auf 1,3772 Dollar. In den USA gab es erneut schlechte Nachrichten vom Eigenheim-Markt. Die Zahl der Baubeginne lag im November knapp 19 Prozent unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Volkswirte erwarten, dass die Häuserpreise nächstes Jahr weiter sinken werden. Auftrieb für den Euro-Kurs kam zudem von der Europäischen Zentralbank. EZB-Chef Jean-Claude Trichet ließ durchblicken, dass der Leitzins im Januar möglicherweise doch nicht weiter herabgesetzt wird. Im Fokus des Interesses stand die Leitzinsentscheidung der US-Notenbank am Abend.

Der japanische Yen kletterte zum Dollar auf den höchsten Stand seit 13 Jahren. Die US-Währung war zeitweise schon für 89,73 Yen zu haben.

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