Devisen
Pfund gibt zum Dollar weiter nach

Das britische Pfund hat seine Talfahrt im Vergleich zum Dollar am Dienstag fortgesetzt. Es fiel um 0,3 Prozent auf 1,8599 US-Dollar. Damit ist es in Relation zum Greenback den 13. Handelstag in Folge gesunken und zeigte die längste Abwärtsbewegung seit über 37 Jahren.

HB FRANKFURT. Druck ging gestern von einem Kommentar von Tim Besley aus, der im geldpolitischen Rat der Bank of England mit über den Leitzins entscheidet. Besley erwartet, dass die Inflation in Großbritannien bis Ende 2009 zurückgehen wird.

Eine geringere Teuerung würde der Notenbank mehr Zinssenkungsspielraum geben. Auftrieb für den Dollar brachten Spekulationen auf höhere US-Leitzinsen. Die amerikanischen Erzeugerpreise sind im Juli doppelt so stark gestiegen wie von den Analysten erwartet. Zum Euro legte der Dollar 0,1 Prozent zu auf 1,4678 Dollar.

Der japanische Yen konnte zum Greenback 0,3 Prozent zulegen auf 109,84 Yen. Schwung brachte die sinkende Risikobereitschaft der Investoren. Angesichts der Kursverluste am Aktienmarkt und der schlechten Nachrichten aus dem Finanzsektor (siehe Aktien) lösten Investoren Yen-Kredite auf, mit denen sie Investments in höher verzinslichen Währungen finanziert hatten. In wirtschaftlich turbulenten Zeiten sind Carry Trades besonders risikoreich.

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