Devisen
Pfund leidet unter Debatte über Stagflation

Bedenken vor einer Stagflation in Großbritannien haben am Dienstag das Pfund Sterling belastet. Für die britische Währung wurden 1,2584 Euro gezahlt, 0,8 Prozent weniger als am Vortag. Zum Dollar fiel das Pfund 0,7 Prozent auf 1,9497 Dollar.

HB FRANKFURT. Devisenhändler befürchten, dass die Inflation die Konjunktur im Vereinigten Königreich in die Rezession drückt. In einem solchen Szenario wäre es für die britische Notenbank schwierig, durch höhere Zinsen gegenzusteuern.

Die Bank of England warnte, die Teuerung drohe im Jahresverlauf über die Marke von vier Prozent zu klettern. Welche Zinspolitik die Lage entspannen könne, sei noch unklar, sagte Notenbankchef Mervyn King.

Der Euro legte zum Dollar minimal zu auf knapp 1,55 Dollar. Unerwartet schwache Daten zum US-Eigenheimsektor dämpften Spekulationen, die US-Notenbank werde im Kampf gegen die Inflation schon bald die Leitzinsen anheben. Konjunkturdaten zum Euroraum stimmten währenddessen ebenfalls pessimistisch (siehe Anleihen).

Die Slowakei erhielt gestern grünes Licht des EU-Parlaments zum Beitritt zur Eurozone. Die slowakische Krone reagierte allerdings kaum auf die Nachricht, da die EU-Kommission den Beitritt bereits im Mai empfohlen hatte. Für den Euro werden derzeit 30,30 Kronen gezahlt.

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