Devisen
Schlechte Aussichten für den Euro

Viele Analysten erwarten in dieser Woche weitere Kursverluste des Euros gegenüber dem Dollar. Nach sehr schwachen Zahlen zu Industrieproduktion und Pkw-Neuzulassungen in Europa rechnen sie auch diese Woche mit schlechten Konjunkturdaten

FRANKFURT.Viele Analysten erwarten in dieser Woche schlechte Konjunkturdaten und damit weitere Kursverluste des Euros gegenüber dem Dollar. So dürfte der Auftragseingang in der Industrie im November um 20 Prozent eingebrochen sein – es wäre der achte Rückgang in Folge.

Barclays Capital sieht den Euro von derzeit 1,3285 Dollar bis auf 1,25 Dollar absinken. Auf einer handelsgewichteten Basis sei die Währung überbewertet, da Europa sich dem anhaltenden weltweiten Abschwung nicht entziehen könne. In den vergangenen sechs Monaten hat der Euro bereits 16 Prozent zum Dollar abgegeben.

Auf der Gemeinschaftswährung lasten dürften außerdem drohende Herabstufungen der Bonität einiger Euro-Mitgliedsländer. Die Ratingagentur Standard & Poor's hat in der vergangenen Woche die Bonitätsnote Griechenlands gesenkt und erwägt diesen Schritt auch für Spanien.

Düster bleiben die Aussichten für den russischen Rubel. Nach fünf Abwertungen in der vergangenen Woche notiert er so niedrig wie zuletzt 1998. Analysten rechnen mit einem weiteren Einbruch von bis zu 25 Prozent, sollte sich der Ölpreis nicht erholen.

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