Devisen
Schlechtes Konsumklima lässt Euro kalt

Der Euro hat am Donnerstag um das Vortagesniveau von 1,29 US-Dollar gependelt. Während der Devisenhandel in den USA wegen des Feiertages „Thanksgiving“ ruhte, zeichneten Konjunkturdaten aus Europa ein durchwachsenes Bild.

FRANKFURT. Positive Nachrichten gab es vom Arbeitsmarkt in der Bundesrepublik. In Europas größter Volkswirtschaft war die Zahl der Arbeitslosen im November saisonbereinigt um 10 000 niedriger als im Vorjahreszeitraum. Als Stimmungsdämpfer erwies sich dagegen der Index zum Geschäfts- und Konsumklima, den die Europäische Kommission für Oktober vorlegte. Er signalisierte die geringste Zuversicht seit 15 Jahren.

Das Pfund Sterling machte gegenüber US-Dollar und Euro etwas Boden gut. Im Tageshoch wurden 1,5513 US-Dollar für die britische Währung gezahlt; der Euro war zeitweise schon für 83,48 Pence zu haben. Händler verwiesen angesichts steigender Aktienkurse darauf, dass der Risikoappetit am Kapitalmarkt wieder zugenommen habe. Auftrieb brachte dieser Umstand auch den Währungen wichtiger Rohstoffexporteure wie Australien, dem weltgrößten Lieferanten von Kohle und Eisenerz, und Südafrika, dem wichtigsten Anbieter von Gold und Platin. Der australische Dollar legte 0,6 Prozent zum US-Dollar zu. Der Rand wertete 0,4 Prozent zum Greenback auf.

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