Devisen
Schwache Daten aus den USA helfen Euro nicht

Der Euro hat am Dienstag eine Berg- und Talfahrt zum Dollar angetreten. Nachdem der Ifo-Index zum deutschen Geschäftsklima unerwartet zugelegt hatte, kletterte der Euro um 1,1 Prozent und nahm die Market von 1,33 Dollar. Später schwand der Kursgewinn, obwohl negative Daten zur US-Konjunktur vorgelegt wurden.

FRANKFURT. So erreichte der Wertverfall am Eigenheimmarkt hat einen neuen Rekordwert. In den Metropolregionen der USA lagen die Häuserpreise im November 18,2 Prozent unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Einige Volkswirte hatten allerdings noch stärkere Preisrückgänge erwartet. Auch ein Rekordtief beim US-Verbrauchervertrauen brachte dem Euro keinen Auftrieb. Am späten Nachmittag notierte die europäische Gemeinschaftswährung bei 1,3134 Dollar und damit 0,4 Prozent leichter als am Vorabend. Devisenstratege Marcus Hettinger von Credit Suisse verwies darauf, dass der Risikoappetit der Anleger abzunehmen scheine. Der Euro werde es in den nächsten drei Monaten wohl nicht über 1,32 Dollar schaffen.

Das Pfund Sterling stieg um 1,1 Prozent auf 93,25 Pence je Euro und erholte sich damit von vorangegangenen Verlusten. Innerhalb von sieben Handelstagen hatte die britische Währung zuvor mehr als fünf Prozent an Wert verloren. Zum Dollar legte das Pfund 0,7 Prozent auf 1,4093 Dollar zu.

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