Devisen
Schwache Konjunktur belastet Euro

Angesichts unerfreulicher Konjunkturnachrichten hat der Euro am Mittwoch zum Dollar nachgegeben. Mit 1,4188 Dollar notierte er 0,8 Prozent leichter als am Vorabend.

FRANKFURT. In der EU sind die Exporte im ersten Quartal gegenüber dem Vorquartal um 8,1 Prozent zurückgegangen. Das Bruttoinlandsprodukt schrumpfte 2,5 Prozent. So stark abwärts ging es bei beiden Werten noch nie, seit Eurostat 1995 mit der Statistik begann. Druck auf den Euro brachte Händlern zufolge auch die Erklärung von Finnlands Finanzminister Jyrki Katainen, die Länder der EU bräuchten Stresstests wie in den USA, um das Vertrauen in den Bankensektor der Region wiederherzustellen.

In den USA haben die Unternehmen im Mai 532 000 Stellen gestrichen. Auch dies steigerte die Risikoscheu der Devisenhändler. Viele bauten ihre Positionen im Dollar aus, da dieser wegen seiner starken Liquidität als sicherer Hafen gilt.

Der Australien-Dollar erreichte im frühen Handel ein Acht-Monatshoch zum US-Dollar. Auftrieb brachte die Nachricht, dass die Wirtschaftskraft Australiens im ersten Quartal leicht zugelegt hat. Volkswirte hatten mit einem Rückgang gerechnet. Der US-Dollar war zeitweise schon für 1,21 australische Dollar zu haben. Anfang März kostete der Greenback mehr als 1,58 australische Dollar.

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