Devisen

Schwache US-Daten verleihen Euro Auftrieb

Die US-Industrieproduktion ist im März deutlich stärker gesunken als erwartet. Zudem hat sich auch das amerikanische Verbrauchervertrauen erneut eingetrübt. Die schwachen Daten treiben den Eurokurs.
Update: 15.04.2016 - 16:56 Uhr
Wirtschaftsdaten aus dem Euro- und dem US-Raum haben am Freitag Bewegung in den Devisenmarkt gebracht. Quelle: dpa
Euro-Münze

Wirtschaftsdaten aus dem Euro- und dem US-Raum haben am Freitag Bewegung in den Devisenmarkt gebracht.

(Foto: dpa)

FrankfurtDer Eurokurs ist am Freitag gestützt durch schwache US-Konjunkturdaten über 1,13 US-Dollar gestiegen. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde am späten Nachmittag mit 1,1308 US-Dollar gehandelt. Am Vormittag war sie noch zeitweise bis auf 1,1246 Dollar gefallen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstag auf 1,1252 (Mittwoch: 1,1298) Dollar festgesetzt.

Die US-Industrieproduktion war im März mit 0,6 Prozent im Vergleich zum Vormonat deutlich stärker gesunken als erwartet. Volkswirte hatten lediglich einen Rückgang um 0,1 Prozent erwartet. Die Zahlen sind nach Einschätzung von Ralf Umlauf, Devisenexperte bei der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba), enttäuschend: „Das gesamtwirtschaftliche Wachstum im ersten Quartal dürfte entsprechend schwach ausfallen.“

Die Welt in Blau und Silber
Schein bleibt
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Die neue Münze soll nicht den Fünf-Euro-Schein ersetzen.

Erde mit Blauschimmer
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Die Erde mit Blauschimmer: Eine Seite der Münze zeigt eine stilisierte Ansicht der Erde, umgeben von den Planeten unseres Sonnensystems.

Neuer "Heiermann"
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Am 14. April 2016 erscheint die erste deutsche Fünf-Euro-Münze "Planet Erde". Die Euro-Version des "Heiermanns" ist anerkanntes Zahlungsmittel, dürfte aber vor allem für Sammler interessant sein.

Designter Bundesadler
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Der Entwurf des Bundesadlers basiert auf einer Vorlage der Designerin Alina Hoyer aus Berlin.

Fälschungen
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Bayerns Finanzminister Markus Söder hält die neue Münze bei der Präsentation am 11. April in die Kameras. Söder sagte, dass sich das Fälschergeschäft in den vergangenen Jahren verändert habe: Statt gefälschter Scheine gelange vermehrt falsches Hartgeld in den Umlauf. „Da wird vor allem über große Massen viel Geld gemacht.“ Der CSU-Politiker verspricht sich von der neuen Technologie auch vermehrt Aufträge aus dem Ausland für das Hauptmünzamt in München, das die neue Münze in Zusammenarbeit mit dem Amt in Baden-Württemberg entwickelt hat.

Spiegelglanzqualität
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Die Münze wird es in zwei Versionen geben: Die Sammlermünze "Planet Erde" in hochwertiger Spiegelglanzqualität kann bei der Verkaufsstelle für Sammlermünzen bestellt werden und existiert in einer Auflage von nur 250.000 Stück. Ab dem 14. April kommt die normale Fünf-Euro-Münze zum Nennwert auf den Markt und ist in den Filialen der Deutschen Bundesbank erhältlich.

Ausgabebeschränkung
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Die neue Münze ist etwa größer als ein 2-Euro-Stück. Damit möglichst viele Menschen die Sammlermünze mit dem blauen Plastikring erwerben können, ist die Ausgabe in den Filialen der Bundesbank auf ein Exemplar pro Person und Tag beschränkt.

Zudem hatte sich das amerikanische Verbrauchervertrauen im April überraschend den vierten Monat in Folge eingetrübt. Die Daten geben den Beobachtern Munition, die von sehr langsamen Zinserhöhungen in den USA ausgehen. „Die Zinserwartungen bleiben gedämpft“, so Umlauf. An den Finanzmärkten wird derzeit erst zum Jahresende eine Leitzinsanhebung durch die US-Notenbank erwartet.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,79575 (0,79560) britische Pfund, 122,91 (123,09) japanische Yen und 1,0919 (1,0878) Schweizer Franken fest. Ein Kilogramm Gold kostete 34 540,00 (34 810,00) Euro. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1227,10 (1233,85) Dollar gefixt.

  • dpa
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