Devisen
Schweiz hält Franken unter Kontrolle

Devisenstrategen sehen den Euro unter Druck. Das Bundesamt für Statistik legt am Donnerstag die Inflationszahlen für März vor. Ökonomen rechnen mit einem Minus von 0,8 Prozent. Daraus ergebe sich Spielraum für eine Zinssenkungsrunde im Euroraum.

FRANKFURT. Bereits am Freitag geriet der Euro unter Druck: Bundesbank-Chef und EZB-Ratsmitglied Axel Weber hatte in Berlin gesagt, er sehe bei den Zinsen weiterhin einen gewissen Spielraum, "den wir nutzen werden". Nachdem der Euro am vergangenen Mittwoch bei 1,3738 Dollar den höchsten Stand seit dem 9. Januar markiert hatte, notierte er am Freitag im späten Handel bei 1,3559 Dollar. Barclays Capital erwartet, dass die EZB bei ihrer nächsten Sitzung am 2. April die Leitzinsen um 50 Basispunkte senken wird.

Auch der Schweizer Franken dürfte weiter schwach tendieren. Jean-Pierre Roth, der Präsident der Schweizerischen Nationalbank, und Direktoriumsmitglied Thomas Jordan sagten am Donnerstag und am Freitag in Gesprächen, die Notenbank werde eine weitere Aufwertung des Franken zum Euro nicht tolerieren. Am Freitag wird der Schweizer Index der Frühindikatoren für März veröffentlicht. Ökonomen rechnen nach dem Rekordtief im Februar mit einem weiteren Rückgang des Konjunkturbarometers auf minus 1,55 Zähler.

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