Devisen
Spekulationen um Fed-Politik belasten Dollar

Die Spitze der US-Notenbank Fed wird wechseln, die ultralockere Geldpolitik bleibt. Das macht dem Dollar zu schaffen. Der Euro notierte deswegen zu Wochenschluss nah am Acht-Monats-Hoch.
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FrankfurtDer Euro hat sich am Freitag wenig bewegt und stabil über der Marke von 1,36 Dollar gehalten. Am Morgen stand die Gemeinschaftswährung bei 1,3670 Dollar und damit etwas niedriger als am Vorabend. Am Donnerstag war der Euro nach der Einigung im US-Haushaltsstreit über ein Cent auf ein Acht-Monatshoch bei 1,3681 Dollar gestiegen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstag auf 1,3662 (Mittwoch: 1,3561) Dollar festgesetzt.

Experten erklären den starken Euro mit der Geldpolitik in den USA. In der größten Volkswirtschaft der Welt wurde der Haushaltsstreit nach dem Kompromiss vom Vortag nur um wenige Monate verschoben. Die Akteure am Devisenmarkt gehen daher davon aus, dass die US-Notenbank Fed die Geldschleusen vorerst nicht schließen wird. „Dass der Fed neue Argumente für ihre ultra-expansive Geldpolitik geliefert wurden, ist kein gutes Signal für den Dollar“, kommentierte Devisenexperte Ulrich Leuchtmann von der Commerzbank.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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