Devisen
Starke US-Daten belasten den Euro

Der entscheidende Impuls für den Devisenmarkt kam am Nachmittag mit aus den USA. Der Dollar profitierte von überraschend guten Zahlen vom Immobilienmarkt. Der Euro rutschte unter 1,09 Dollar.
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FrankfurtDer Eurokurs ist am Mittwoch unter 1,09 US-Dollar gefallen. Am Nachmittag erreichte die Gemeinschaftswährung nach besser als erwartet ausgefallenen US-Konjunkturdaten ein Tagestief bei 1,0882 Dollar. Zuvor hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs auf 1,0902 (Dienstag: 1,0867) Dollar festgesetzt. Der US-Dollar kostete damit 0,9173 (0,9202) Euro.

Der entscheidende Impuls für den Handel am Devisenmarkt kam am Nachmittag mit der Veröffentlichung neuer Konjunkturdaten aus den USA. Der Dollar profitierte von überraschend guten Zahlen vom Immobilienmarkt. Im Juni waren die Verkäufe bestehender Häuser deutlich stärker als erwartet gestiegen. Die US-Währung konnte wieder an die Kursstärke der vergangenen Handelstage anknüpfen, während der Euro im Gegenzug unter Druck geriet.

Die Entwicklung am Häusermarkt gilt als mit entscheidend für die Konsumstimmung der amerikanischen Haushalte und damit für die weitere Konjunkturentwicklung in den USA insgesamt. Sollte sich das solide Wirtschaftswachstum fortsetzen, will die US-Notenbank noch in diesem Jahr mit einer Erhöhung der Leitzinsen beginnen. Analysten erwarten den Startschuss für die Zinswende mehrheitlich im September.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,6982 (0,6987) britische Pfund, 134,98 (135,17) japanische Yen und 1,0482 (1,0440) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1088,60 (1105,60) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 31 690,00 Euro (32 270,00).

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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