Devisen
Starke US-Daten schwächen den Euro

Die US-Wirtschaft legt zu, der amerikanische Stellenmarkt erholt sich und der Euro - fällt. Der Dax blieb von den Nachrichten aus Übersee hingegen recht unbeeindruckt. Schon sind Zinserhöhungen im Gespräch.
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FrankfurtDer überraschend starke Stellenaufbau in den USA hat dem Euro am Donnerstag zugesetzt. Die Gemeinschaftswährung fiel auf 1,3620 Dollar nach zuvor 1,3647 Dollar. Der Dax reagierte kaum auf die Daten und notierte 0,5 Prozent fester bei 9957 Zählern.

„Der deutlich über den Erwartungen liegende Stellenaufbau unterstreicht nicht nur die fortschreitende Erholung des US-Arbeitsmarktes, sondern untermauert auch das Szenario einer zunehmenden Dynamik der US-Wirtschaft im zweiten Quartal“, hieß es in einem Kommentar der Helaba. „Die US-Notenbank dürfte sich durch die heutigen Zahlen in ihrem Beschluss einer sukzessiven Rückführung des Anleihekaufvolumens bestätigt sehen.“ Die Daten könnten nach Einschätzung der Analysten zu einer Belebung der Zinserhöhungsfantasien beitragen.

Der Stellenzuwachs außerhalb der Landwirtschaft belief sich in den USA im Juni auf 288.000 nach 217.000 im Vormonat - von Reuters befragte Experten hatten mit 212.000 gerechnet.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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