Devisen
Steigende China-Börsen helfen dem Euro

Die chinesische Zentralregierung greift der heimischen Konjunktur einmal mehr unter die Arme. Damit befeuert sie nicht nur die Börsen in Asien. Auch der Euro profitiert. Die Gemeinschaftswährung steigt über 1,11 Dollar.
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FrankfurtDer Euro hat am Donnerstag seine Vortagsgewinne ausgebaut. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung bis zu 1,1125 US-Dollar und damit rund einen halben Cent mehr als am späten Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwochmittag auf 1,1024 Dollar festgesetzt.

Am Markt wurden die Euro-Gewinne vor allem mit der besseren Börsenstimmung in China begründet. Nach einem längeren und steilen Sinkflug erholten sich die Aktienkurse am Donnerstag spürbar. Die Regierung hatte zuvor erneut eingegriffen. In den vergangenen Tagen hatten sich die Marktteilnehmer zunehmend Sorgen um die anhaltende Börsenschwäche in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt gemacht.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Die per Dekret geschobenen Kurse in Chinas Inlandsbörsen weisen genau betrachtet dramatisch fallende Tendenz auf - befreite man sie von den staatlich ausgeübten Zwängen.
    Damit wäre dem Euro ebenso ein Bärendienst erwiesen - er schwächelt eher unerkannt.

    Die zu erwartende Realität wird schnell und überraschend die Verhältnisse wieder zurecht biegen.

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