Devisen
Ugandischer Schilling fällt auf 14-Monats-Tief

Die ugandische Währung setzt ihre Talfahrt fort und landet auf einem 14-Monats-Tief. Experten sehen noch kein Ende des Trends. Auch die bevorstehende Wahl beim Nachbarn könnte damit zu tun haben.
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FrankfurtDie starke Nachfrage von Importeuren und einheimischen Banken nach Dollars hat die ugandische Währung am Freitag belastet. Ein Dollar stieg um bis zu 0,4 Prozent auf 2712 Shilling und war damit so teuer wie zuletzt im Oktober 2011. Vor allem ugandische Banken deckten sich mit der US-Valuta ein, weil sie davon ausgingen, dass nach der verkürzten Neujahrswoche der Dollar-Bedarf der Unternehmen bald wieder steigen wird, sagte Devisen-Experte Thaib Lubega von der Stanbic Bank.

Börsianern zufolge ist das Ende der Shilling-Talfahrt nicht in Sicht. Die ugandische Nationalbank habe zwar am Donnerstag den Leitzins nicht angetastet. Dies sei aber nur eine Pause im Senkungszyklus. Stephen Kaboyo, Geschäftsführer bei Alpha Capital Partners verwies zudem darauf, dass die bevorstehende Wahl im Nachbarland Kenia bereits ihre Schatten voraus werfe. Viele fürchteten, dass es ähnlich wie beim Urnengang 2007 zu gewaltsamen Auseinandersetzungen kommt. Damals waren wegen der Unruhen wichtige Handelswege zwischen Kenia und den Nachbarländern unterbrochen.

 
Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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