Devisen und Rohstoffe
Eurokurs fällt, Ölpreis steigt

Der Euro ist am Mittwoch knapp unter die Marke von 1,52 Dollar gesunken. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete am Morgen 1,5195 Dollar, nachdem sie am Vorabend noch deutlich über 1,52 Dollar notierte.

HB FRANKFURT. Ein Dollar war damit 0,6581 Euro wert. Erst am Montag war der Euro mit 1,5275 Dollar noch auf einen neuen historischen Rekordstand geklettert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Euro-Referenzkurs am Dienstag auf 1,5206 (Montag: 1,5203) Dollar festgesetzt.

Laut Experten stehen am Mittwoch vor allem der Konjunkturbericht der US-Notenbank (Beige Book) am Abend sowie weitere Konjunkturdaten aus Amerika im Blickpunkt. Besondere Beachtung sollte der ISM-Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor auf sich ziehen. Im vergangenen Monat war die Kennzahl unter die Expansionsschwelle von 50 Punkten eingebrochen und hatte damit neuerliche Rezessionsängste in den USA geschürt. In der Eurozone wird mit dem Service-Einkaufsmanagerindex das europäische Pendant zum ISM veröffentlicht.

Der US-Ölpreis hat am Mittwoch trotz leichter Kursgewinne weiter unter 100 Dollar notiert. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im April kostete im frühen Handel 99,89 Dollar. Das waren 37 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Erst am Montag war der WTI-Preis auf einen historischen Höchststand von 103,95 Dollar gestiegen.

Der Mittwoch steht laut Händlern ganz im Zeichen des Treffens der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) in Wien. Experten rechnen mehrheitlich damit, dass das Ölkartell seine Förderung unverändert bei knapp unter 30 Mill. Barrel pro Tag belassen wird. Eine Förderkürzung wird allerdings nicht gänzlich ausgeschlossen. US-Präsident Bush hatte die voraussichtliche Opec-Entscheidung unveränderter Förderquoten am Dienstag als "Fehler" bezeichnet. Die USA sind der weltweit größte Ölverbraucher.

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